Social Media Strategie – So baust du mit dem richtigen Content eine Community auf

Social Media Marketing ist eine Form des Online-Marketings, bei dem man die Sozialen Medien wie beispielsweise Facebook, Twitter oder auch Pinterest nutzt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Für berufliches Social Media Marketing werden in erster Linie Xing und LinkedIn, in letzter Zeit aber auch Twitter verwendet. Eine Social Media Strategie sollte allerdings nicht nur auf die virtuellen sozialen Medien beschränkt bleiben, auch ein großes „analoges“ Netzwerk mit einer gezielten Ansprache kann unter den Begriff subsummiert werden.

Das erwartet dich heute

Was ist Social Media?

Unter dem Begriff Social Media versteht man alle digitale Medien, mit denen es dir möglich ist, dich im Internet mit anderen Usern zu vernetzen und dich mit diesen auszutauschen, Inhalte als Einzelperson, als Teil einer vordefinierten Gemeinschaft zu erstellen und sie einem begrenzten Personenkreis oder der Gesellschaft als Ganzer zugänglich zu machen. Die erstellten Inhalte kannst du in Form von Texten, Bildern, Audio- oder auch Videoaufnahmen an die Empfänger weitergeben.

Ein wichtiger Aspekt von Social Media ist die Kommunikation, die durch die Geschwindigkeit des Internets rund um den Globus inzwischen in Echtzeit möglich ist. Als Beispiele können hier etwa eine Videokonferenz via FaceTime oder ein Videoanruf mithilfe von WhatsApp dienen. Social Media macht es möglich, wichtige Neuigkeiten innerhalb von Sekunden fast überall auf der Welt zu verbreiten.

Definition – Was ist eine Social Media Strategie?

Als Social Media Strategie bezeichnet man Maßnahmen bzw. Verhaltensweisen, durch die du an der Verwirklichung langfristiger Unternehmensziele arbeitest und zwar unter Verwendung von Social Media. Das bedeutet, dass die Maßnahmen in den sozialen Medien erfolgen. Die Social Media Strategie untersucht die Verwendung von entsprechenden Kanälen im Hinblick auf ihre strategische Rolle für dein Unternehmen, wodurch du in die Lage versetzt wirst, den Bereich Social Media für deine Unternehmensziele zu nutzen. Analysiert werden hier vor allem:

  • Social Networks
  • Weblogs
  • Microblogs
  • Wikis
  • Foto- bzw. Videoplattformen

Warum du Social Media Marketing nutzen solltest

Beim Social Media Marketing kannst du ganz neue Wege beschreiten. Im Mittelpunkt steht allerdings nicht der schnelle Verkaufserfolg, sondern die Follower, also deine Zielgruppe. Denn die tragen entscheidend dazu bei, dass dein Unternehmen langfristig Erfolg hat. Daran solltest du bei allen Strategien und Kampagnen denken.

Die Vorteile des Social Media Marketings

Social Media Marketing ist beliebt. Ein Grund dafür sind die vielen Vorteile, die diese Form des Marketings bietet. Dazu gehören:

1. Die immense Reichweite

Die weltweite Nutzung sozialer Medien ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen und wächst weiterhin. Auch in Deutschland nutzen mehrere Millionen Menschen täglich Facebook, Instagram oder Snapchat. Welches Unternehmen würde sich eine derart große Reichweite entgehen lassen? Damit ist die große User-Zahl ganz klar ein Vorteil des Social Media Marketings.

2. Eine eigene Anhängerschaft aufbauen

Was früher der Fan-Club war, ist heute die Facebook Gruppe. Durch Social Media Marketing geht es sogar noch besser als früher, denn die Fans sind hier auch untereinander vernetzt. Das macht das Ganze schneller und vor allem auch interaktiver. Ein Kreislauf, der sich von außen immer wieder selbst befeuert. Unternehmen, die es geschickt anstellen, können so in kurzer Zeit eine große Community aufbauen und viele Follower hinter sich versammeln.

Twitter Profil von Coca-Cola
Coca-Colas Twitter Profil mit mehr als 3 Millionen Followern

3. Die Marke gezielt weiterentwickeln

Der Punkt „Interaktion“ von oben hat noch einen weiteren Vorteil. Geplante Veränderungen an der eigenen Marke kannst du vorab in der Community testen. Das bedeutet, dass du so kostenloses Feedback bekommst. Eine andere Möglichkeit ist, dass du die Wünsche und Anregungen deiner Follower nutzen und in die Weiterentwicklung der Marke einbeziehen kannst.

Umfrage auf dem Twitter Profil von Coca-Cola
Die Coca-Cola & Peanuts-Debatte vom August 2018

4. Die Konkurrenz im Auge behalten

Eine Wettbewerbsanalyse lässt sich mit Social Media Marketing natürlich auch bestens einbinden.

Nachteile des Social Media Marketings

Wo es Vorteile gibt, gibt es in der Regel auch Nachteile. Das ist auch beim Social Media Marketing nicht anders.

Ein großer Nachteil, den du im Auge haben solltest, ist der mögliche Kontrollverlust. Wenn du mit einem offenen Forum arbeitest oder nur hin und wieder die Kommentare in den Sozialen Medien beobachtest, kann es schnell aus dem Ruder laufen. Trolle, also Personen, die absichtlich einen Streit vom Zaun brechen, können sich einschleichen und Unruhe stiften. Im schlimmsten Fall schadest du deinem Ruf und damit geht das Marketing nach hinten los. Daher sollten Unternehmen Zeit und vor allem auch Manpower aufbringen, um Postings im Auge zu behalten und unflätige Kommentare sofort löschen. Das jedoch kostet Geld – und ist daher gerade für Start-ups nicht einfach zu bewerkstelligen.

Daneben bist du auch immer von der Technik abhängig. Stürzt der Server ab oder hast du gerade keinen Internet-Zugang kannst du auch kein Social Media Marketing betreiben.

Wie viel kostet dich Social Media Marketing?

Natürlich gibt es auch Social Media Marketing nicht umsonst. Allerdings variieren die Kosten stark in Abhängigkeit davon, was du erreichen willst. Willst du nur eine kleine Kampagne auf Facebook starten, warten andere Kosten auf dich als bei der Umsetzung einer großen Strategie. Einen Pauschalbetrag, wie hoch die Kosten für dein Social Media Marketing sein könnten, kann dir daher wohl niemand geben. Eins solltest du aber immer im Hinterkopf behalten. Bei einer gut durchdachten und nachhaltig umgesetzten Strategie können sich die entstandenen Kosten enorm lohnen.
Doch dazu musst du erst einmal eine Social Media Strategie entwickeln.

Voraussetzungen für deine Social Media Strategie

Eine funktionierende und damit zielführende Social Media Strategie kannst du für dein Unternehmen nur entwickeln, wenn du vorher sicherstellst, dass alle wichtigen Voraussetzungen erfüllt sind. Neben dem Finden deiner eigentlichen Zielgruppe mithilfe einer detaillierten Zielgruppenanalyse sowie dem daraus folgenden Aufbau einer dir gegenüber loyalen Community gehören vor allem noch das Ausfindigmachen der richtigen Kanäle sowie das Zusammenstellen eines für die Umsetzung verantwortlichen Teams zu den Hauptaufgaben.

Was sind die Kernfragen deiner Social Media Strategie?

Social Media Strategien sind von Unternehmen zu Unternehmen verschieden, immer aber sehr umfassend und facettenreich. Sie können unter anderem Fach-Diskussionen beinhalten, die Kommunikation mit der Hauptzielgruppe, das Erstellen von Gestaltungsrichtlinien oder auch ein detailliertes Community-Management. Als erste und wichtigste Aufgabe solltest du aber die Beantwortung der folgenden Kernfragen in Angriff nehmen, denn sie bilden die Basis jeder Social-Media-Strategie:

  • Was willst du durch Social Media erreichen?
  • Wer soll durch die Inhalte angesprochen werden?
  • Auf welchen Plattformen ist deine Präsenz sinnvoll?
  • Über welche Inhalte soll kommuniziert werden?
  • Wie wird Content erstellt?

Die Antworten auf diese oder ähnliche Fragen führen dich zu den konkreten Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit eine Social Media Strategie erfolgreich sein kann. Diese Voraussetzungen lernst du im nächsten Abschnitt kennen.

Voraussetzung 1: Zielgruppenanalyse

Das beste Marketing wird wirkungslos verpuffen, wenn man seine Zielgruppe nicht kennt. Das ist auch beim Social Media Marketing nicht anders. Daher steht vor jeder Strategie-Entwicklung die Frage danach, wie die Zielgruppe aussieht. Dabei gibt es unterschiedliche Mittel und Wege, um zum Ziel zu kommen. Im Marketing arbeitet man ja ohnehin gerne mit speziellen Tools – und die gibt es natürlich auch für die Zielgruppenanalyse. Die Fragen, die dich dabei leiten sollten, können sein:

  • Für wen ist mein Produkt interessant?
  • Was kann man mit dem Produkt machen/erreichen?
  • Wofür kann man das Produkt einsetzen?

Wenn du diese Frage für dich beantwortest, kannst du deine Zielgruppe schon etwas eingrenzen. Im nächsten Schritt solltest du dann allerdings bestimmte Tools benutzen. Die gute Nachricht: Es gibt dabei auch kostenfreie Angebote, auf die du bei einer ersten Zielgruppenanalyse zurückgreifen kannst. Daten gibt es zum Beispiel beim Statistischen Bundesamt und auf der Seite von statista.de. Warum aber nicht gleich die eigenen Kunden fragen, was sie von deinem Produkt halten und welche Wünsche und Anregungen sie haben? Allerdings solltest du bei dieser Art der Zielgruppenanalyse ganz genau darauf achten, die Vorschriften der DSGVO einzuhalten.

Der Bereich der kostenpflichtigen Angebote ist natürlich schon größer aufgestellt. Im Bereich Social Media Marketing hast du es auch hier mit den großen Playern zu tun, Facebook und Google Analytics. Beide Tools kannst du allerdings nur dann nutzen, wenn du Werbeanzeigen schaltest oder für den Service bezahlst. Gerade bei größeren Kampagnen kann sich das aber lohnen. Die Zielgruppen-Insights von Facebook und die Analysen von Google Analytics liefern sehr genaue Angaben über deine Zielgruppe, die dir sehr dabei helfen können, das Marketing passgenau aufzubauen.

Voraussetzung 2: Nutze die Community

Du kannst mit deiner Social Media Strategie keinen Erfolg haben, wenn du keine loyale Community aufbaust. Daher ist dieser Schritt wirklich immens wichtig, wenn du mit deinem Marketing etwas erreichen möchtest. Dabei solltest du einen ganz zentralen Fehler vermeiden. Deine Community besteht nicht nur aus Käufern, obwohl die Follower im günstigsten Fall natürlich deine Produkte oder Dienstleistungen kaufen sollten. Was aber mindestens genauso wichtig ist, ist dass du in deiner Community durch deine Öffentlichkeitsarbeit Fürsprecher für deine Sache gewinnst. Wenn ein Shitstorm am Horizont heraufzieht, kannst du darauf hoffen, dass du einen oder – noch besser – gleich mehrere Advokaten unter deinen Follower hast, die das Schlimmste verhindern und die öffentliche Meinung wieder in eine positive Richtung für dich und dein Unternehmen lenken.

Aber nicht nur das. Deine Follower werden auch positiv über dich und deine Idee in ihrem Bekanntenkreis berichten. Das bedeutet, dass du dadurch Zugang zu einem Markt bekommst, der dir ohne Social Media Marketing vielleicht verschlossen bleiben würde.

Coca-Cola Foundation Post auf Twitter
Markenimage stärken durch Posts. Hier: Coca-Cola twittert über The Coca-Cola Foundation.

Voraussetzung 3: Finden der Kanäle

Eine Voraussetzung für die Effektivität der Kanäle besteht darin, dass du bei ihrer Auswahl darauf achtest, dass sie geeignet sind, deine definierten Ziele zu erreichen. Zudem musst du sie so wählen, dass sie dorthin führen, wo sich deine bevorzugte Zielgruppe bewegt. Es ist wenig sinnvoll, dich mit deinem Unternehmen auf Plattformen zu präsentieren, auf denen deine Zielgruppe nicht unterwegs ist.

Voraussetzung 4: Wahl des richtigen Teams

Für die Entwicklung und Umsetzung einer erfolgreichen Social-Media-Strategie ist ein Team notwendig, denn es gilt viele verschiedene Aufgaben zu erledigen, von der Strategie-Entwicklung über die Erstellung von sinnvollem Content bis hin zur Analyse. Dafür benötigst du kompetente Mitarbeiter, meist aus verschiedenen Abteilungen. Bei der Zusammenstellung eines solchen Teams ist es von existentieller Bedeutung, die Tätigkeiten und einzelnen Rollen klar zu definieren und vor allem die Verantwortlichkeiten zu klären. Vor allem aber braucht es einen Teamleiter, der mit weitreichenden Entscheidungsbefugnissen ausgestattet ist.

Definiere deinen Status Quo

Du solltest immer den ersten Schritt vor dem zweiten machen. Das gilt auch für die Planung und Umsetzung deiner Social Maedia Strategie. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, zu allererst deinen Status Quo herauszufinden, dir also bewusst zu machen, wie denn der momentane Ist-Zustand deines Unternehmens bezüglich Social Media ist. Dazu kannst du folgende Fragen beantworten:

  • Wie ist dein Unternehmen im Bereich Social Media aktuell aufgestellt, was gibt es, was nicht?
  • Verfügt dein Unternehmen über Profile in sozialen Netzwerken, die man für die Umsetzung der Social Media Strategie nutzen kann?
  • Sind die vorhandenen Kanäle und Plattformen die richtigen oder werden neue benötigt (zum Erreichen der Zielgruppe)?
  • In welcher Weise „spricht“ dein Unternehmen nach außen?
  • Ist eine Strategie vorhanden, mit deren Hilfe nach außen kommuniziert wird?
  • Existiert eine Strategie, wie dein Unternehmen auf Kundenanfragen bzw. Beschwerden reagiert?
  • Werden von deinem Unternehmen eventuell bereits bestimmte Inhalte über die sozialen Medien veröffentlicht?

All diese Fragen helfen dir dabei, zu analysieren, wie dein Unternehmen augenblicklich mit dem Bereich Social Media umgeht. Wo gibt es schon bestehende Kanäle, die für Maßnahmen verwendet werden, wo in deinem Unternehmen vielleicht kompetente Mitarbeiter sitzen und wo noch Optimierungsbedarf besteht. Diese Analyse kann die Grundlage für die Neu- oder Weiterentwicklung deiner Social Media Strategie bilden.

Wie schlägt sich der Wettbewerb?

Ein ebenfalls wichtiger Aspekt bezüglich des augenblicklichen Status Quo ist der Blick auf die „Mitbewerber“, also auf deine Konkurrenz. Je nach Markt werden deine Konkurrenten unterschiedlich stark sein und sich durch eigene Strategien am Markt behaupten wollen. Bei einer sehr gefragten Zielgruppe und dem deshalb stark umkämpften Markt, kann es notwendig sein, hohe Investitionen zu tätigen, um eine erfolgreiche Social Media Strategie zu verfolgen.

Dein Ziel muss es sein, in den sozialen Medien nicht nur sichtbar zu sein, sondern sich von den Mitbewerbern deutlich abzuheben, möglichst durch ein sogenanntes Alleinstellungsmerkmal. Gerade, wenn sich die Konkurrenz in den sozialen Medien nicht so präsent zeigt, solltest du diesen Umstand zum Wohl deines Unternehmens ausnutzen und dir die „Pole Position“ auf den Plattformen und vor allem in den Suchmaschinen sichern. Dies kann durchaus mit hohen Kosten verbunden sein. Aus diesem Grund solltest du auch die Frage, wie viel Geld du im Augenblick in das Social Media Marketing für dein Unternehmen stecken kannst, frühzeitig klären? Hast du keine großen Finanzmittel zur Verfügung, ist es sinnvoll, das verfügbare Geld nicht in eine unausgereifte Social Media Strategie zu investieren, sondern lieber kleinere, aber dafür exzellent vorbereitete Maßnahmen durchzuführen.

Mit einer schlechten Social Media Strategie kannst du potenzielle Kunden schnell verlieren. Der durch eine suboptimale Strategie erzeugte, schlechte Eindruck lässt sich nur schwer wieder in eine positive Richtung wenden.

In 10 Schritten deine Social Media Strategie entwickeln!

Schritt 1: Die Ziele deines Social Media Marketings

Für das Erreichen deiner Ziele im Rahmen einer erfolgreichen Social Media Strategie gilt es, die von der sogenannten SMART-Formel vorgegebenen Faktoren zu berücksichtigen. SMART ist eine Abkürzung für sehr detaillierte Zielsetzungen, die deine Strategie verfolgen sollte:

S = specific/spezifisch
M = measurable/messbar
A = achievable/ausführbar
R = realistic/realistisch bzw. realisierbar
T = time-bound/terminierbar

 
Überprüfe deine unternehmerischen Zielsetzungen anhand dieser SMART-Formel und wenn nötig, spezifiziere sie so, dass du sie mit den SMART-Begriffen erläutern kannst. Eine suboptimal formulierte Zielsetzung wäre beispielsweise die Aussage „Das Unternehmen braucht mehr Follower auf Instagram“.

Eine nach den Regeln der SMART-Formel aufgestellte, deutlich präzisere und hilfreichere Zielsetzung hingegen könnte lauten, dass „im Monat Dezember die Follower-Zahl um 14 Prozent steigen soll, wofür unter allen täglichen Besuchern ein von Kooperationspartnern gesponserter Hotelaufenthalt verlost wird, für den die Teilnehmer begonnene Texte vervollständigen müssen. Dadurch werden mehr Kommentare sowie eine gesteigerte Interaktion erzeugt. Unsere Aktion findet auf Instagram, der Unternehmens-Website und im Rahmen eines Newsletters stat. Ein Budget wird nicht bereitgestellt und unsere Mitarbeiterin Anna ist intern für die gesamte Aktion verantwortlich“.

Die ursprüngliche Zielsetzung, mehr Follower haben zu wollen, ist mit der SMART-Formel umfangreicher und liefert detaillierte Angaben zur Umsetzung.

Welche Unternehmensziele lassen sich durch Social Media Marketing besser erreichen?

Die Marketing Strategie deines Unternehmens enthält bestimmt verschiedene Ziele. Einige davon kannst du bestimmt auch durch ein geschicktes Social Media Marketing unterstützen.

  • Markenbekanntheit: Wie kannst du es schaffen, dass deine Marke oder Dienstleistung auf Anhieb erkannt wird?
  • Neukundengewinnung: Wenn viel los ist auf Eurer Social Media Seite, werden auch neue Kunden den Weg dorthin finden.
  • Nehmt dem Kundenservice Arbeit ab. Kunden lassen sich auf in den Sozialen Medien betreuen. Pluspunkt dabei: Auch andere Kunden sehen deine Bemühungen. Auch das trägt zu einem weiteren positiven Bild bei.
  • Social Media Kommunikation: Gebe deinen Kunden eine Grund, positiv über dein Unternehmen oder Dienstleistung zu sprechen und bringe sie dazu, die frohe Botschaft nach draußen zu verbreiten.
  • Kundenbindung: All das trägt dazu bei, dass du mit deinen Social Media Aktivitäten deine Kunden und Interessenten langfristig binden kannst.

Diese Unternehmensfunktionen kannst du mit Social Media unterstützen

  • Marketing: Schärfe das Profil deiner Marke
  • Service/Support: Nimm dem Kundenservice etwas Arbeit ab und unterstütze deine Community bei Fragen. Da die Kommentare in den Sozialen Medien auch für andere User sichtbar sind, können auch die davon profitieren.
  • Marktforschung: Nutze die verschiedenen Tools, um mehr über deine Zielgruppe herauszufinden.
  • Interne Kommunikation: Soziale Netzwerke können auch zur internen Kommunikation genutzt werden.
  • Social Media PR: Die PR-Arbeit in den Sozialen Medien unterscheidet sich von klassischer PR. Kenne die Unterschiede und nutze sie zu deinem Vorteil.
  • Social Media Sales: Wenn deine Follower Vertrauen in dein Unternehmen und Produkt gefasst haben, kaufen sie es auch eher.
  • Human Resources: Social Media ist auch ein starkes Tool, wenn du auf der Suche nach neuen Mitarbeitern bist. Auch hier gibt es ganz verschiedene Strategien, die du benutzen kannst.

Wie legst du die richtigen Ziele fest?

Beim Social Media Marketing solltest du immer daran denken, dass die Kommunikation und Interaktion mit den Usern an erster Stelle steht. Erst danach geht es um Verkäufe. Das hat auch Auswirkungen auf die Strategie, die anders aussehen muss, als klassische Marketing-Strategien.

Schritt 2: Zielgruppe definieren

Damit du weißt, an wen du dich wendest, musst du deine Zielgruppe genau definieren. Hier spielt der Begriff der Zielgruppen-Personas eine wichtige Rolle.

Definition Zielgruppen-Personas

Der Begriff Persona hat seinen Ursprung in der Mensch-Computer-Interaktion. Als Persona wird hier der Prototyp für eine Gruppe von Usern beschrieben. Diese verfügt über konkrete Eigenschaften und zeigt darüber hinaus ein konkretes Nutzungsverhalten im Internet. Vor allem für das Online-Marketing sind datenbasierte Personas wichtig. Die über sie bekannten und immer wieder nutzbaren Informationen, Ziele und Pain Points (Gegebenheiten, die den Verkauf behindern können) können hilfreich sein, wenn es darum geht, Kunden besser zu verstehen und mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Wenn du deine Zielgruppe nämlich gut kennst, erreichst du sie sehr viel leichter, als eine völlig unbekannte Gruppe. Die leichtere Erreichbarkeit zieht normalerweise bessere Beziehungen nach sich. Je besser diese Beziehungen sind, desto einfacher ist es für dich, sie zum Kauf zu motivieren. Um Zielgruppen-Personas zu entwickeln, sind drei Dinge grundlegend:

  • Recherchetätigkeit
  • Intuition
  • Kreativität

Die Entwicklung solcher Zielgruppen-Personas ist schon deshalb sinnvoll, weil du nicht mehr auf Vermutungen zu deinen Kunden angewiesen bist, sondern über gesicherte Erkenntnisse verfügst.

Wer gehört zu Deiner Zielgruppe?

Wie bereits erwähng ist es enorm wichtig eine genau definierte Zielgruppe zu haben, denn nur so weißt du, wie du kommunizieren musst, um die richtigen Leute zu erreichen.

In Bezug auf die Zielgruppe hast du mehrere Optionen. Entweder du entscheidest dich dafür, deinen Kundenstamm weiter auszubauen und bestmöglich mit deiner Social Media Strategie zu unterhalten oder du möchtest dir mit dem Marketing neue Kunden erschließen. Beide Wege sind möglich, erfordern aber eine komplett andere Ansprache und Herangehensweise.

Wo liegen die Social Media Aktivitäten Deiner Zielgruppe?

Um deine Zielgruppe in den Sozialen Medien zu erreichen, musst du natürlich auch herausfinden, was sie dort macht und in welchen Netzwerken sie hauptsächlich aktiv ist. Dazu kannst du entweder eigene Untersuchungen starten, oder auf Ergebnisse zurückgreifen, die bereits veröffentlicht sind.

Umfrage auf dem Twitter Profil von Coca-Cola
Umfrage auf dem Twitter-Profil von Coca-Cola zur Social-Media Aktivität der Follower

Was bewegt deine Zielgruppe?

Dazu gehört auch, dass du so genau wie möglich herausfindest, was deine Zielgruppe am meisten bewegt. Sind es aktuelle News oder eher lustige Posts und kleine Bildchen oder etwas ganz anderes? Auch hier stehen dir je nach Sozialem Netzwerk verschiedene Optionen zur Verfügung.

Aus welchen Nutzertypen besteht deine Zielgruppe?

Eine gängige Einteilung deiner Zielgruppe geht auf Charlene Li und Josh Bernoff zurück. Beide ordnen die Individuen in einer Zielgruppe verschiedenen Nutzertypen zu. Um auch deine Zielgruppe genauer erreichen zu können, kann es nichts schaden, das ebenfalls zu tun.

  • Spectators (70%): Wie der Name schon verrät, konzentriert sich diese Gruppe auf das reine betrachten. Sie sehen sich Posts und Videos an, werden aber selbst nur selten aktiv. Du kannst diese Gruppe auch durch Kundenbewertungen und Rezensionen erreichen.
  • Joiners (59%): Diese Gruppe innerhalb deiner Zielgruppe ist schon etwas aktiver. Sie achten in der Regel sehr auf Ihr eigene Profil, posten also hin und wieder auch selbst Inhalte, und schauen sich die Accounts der anderen Nutzer an.
  • Critics (37%): Diese Gruppe verhält sich schon etwas kritischer und ist noch ein wenig aktiver. Sie schreiben auch selbst Bewertungen und geben auch gerne mal Kommentare zu bestimmten Themen ab.
  • Conversationalists (33%): Diese Gruppe lässt in regelmäßigen Abständen die anderen Nutzer wissen, was gerade bei ihr los ist. Meist sind sie in mehreren Sozialen Netzwerken aktiv.
  • Creators (24%): In dieser Gruppe versammeln sich all diejenigen, die selbst gerne und regelmäßig posten. Auch die sogenannten Influencer gehören dazu.
  • Collectors (20%): Das sind die wahren Fans unter den Usern. Sie interessieren sich sehr für bestimmte Themen und sammeln alle Informationen, die sie dazu bekommen können. Diese Gruppe erreichst du besonders gut mit Newslettern oder anderen regelmäßigen Mitteilungen, die sie abonnieren können.
  • Inactives (17%): Diese Gruppe brauchst du im Prinzip nicht groß zu beachten. Denn die Inaktiven machen nicht viel in den Sozialen Medien und lassen sich daher auch nur schwierig charakterisieren.

Schritt 3: Konkurrenzanalyse

Wenn Du eine vernünftige Konkurrenzanalyse der Aktivitäten deiner Wettbewerber machst, kannst du dir einiges an Arbeit sparen. Denn wenn die Erfolg mit Ihrer Strategie hat, kannst du dich ruhigen Gewissens daran orientieren. Du musst schließlich das Rad nicht noch einmal erfinden.

Wer sind Deine Wettbewerber und welche Strategie verfolgen sie?

Deine wichtigsten Konkurrenten im Markt kennst du bestimmt. Schau dir ihre Social Media Aktivitäten genau an. Was machen sie besonders gut und womit scheinen sie am meisten Erfolg zu haben? Das bedeutet aber auch, dass du die sehr erfolgreichen Kampagnen deiner Konkurrenten nicht zu kopieren brauchst, denn nichts ist schlimmer, als eine aufgewärmte Social Media Strategie. Nutze deine Insights lieber, um eigene Kampagnen zu entwicklen und Nischen zu entdecken, die deine Konkurrenz noch nicht besetzt. So ist das Social Media Marketing einfacher und hat mehr Aussicht auf Erfolg.

Wie stark unterstützen die Follower Deine Wettbewerber?

Du kannst natürlich auch herausfinden, wie unterschiedlich die Follower die verschiedenen Inhalte beurteilen und bewerten. Entweder schaust du dir selbst an, welche Beiträge die meisten Likes bekommen oder du nutzt bestimmte Tools dafür: mention.com ist beispielsweise ein solches. Damit kannst du herausfinden, in welche Weise du, aber auch dein Wettbewerb in den Sozialen Medien erwähnt wird.

Schritt 4: Social Media Content Strategie

Nichts ist so alt, wie die Nachricht von gestern. Diese alte Weisheit lässt sich in abgewandelter Form auch bestens auf die Content-Strategie übertragen. Denn ohne sinnvollen Content, also Inhalte, bringt dir auch dein Social Media Marketing wenig bis gar nichts.

Dein Social Media Content sollte einen Mehrwert bieten! Schnödes Blabla braucht niemand. Content ohne echten Mehrwert für deine User ist daher komplett unsinnig und das solltest du daher unter allen Umständen vermeiden. Schlechter Content führt nämlich eher dazu, dass du negativ in den Sozialen Medien wahrgenommen wirst und das willst du doch bestimmt nicht. Um das zu vermeiden, stelle dir folgende Fragen zu deinem Content:

Welche relevanten Inhalte sollen produziert werden?

Die Art des Inhalts hängt natürlich davon ab, welches Netzwerk du benutzen möchtest. Lange Texte kannst du dir beispielsweise auf Instagram sparen. Überlege dir daher vorab, welche Optionen du hast und wähle diese passende zum Netzwerk aus.

Beantwortest du mit deinem Content Nutzerfragen?

Wenn deine Follower etwas mit dem Inhalt anfangen können, er ihnen vielleicht sogar bei Problemen hilft, hast du eine gute Chance, dass er nicht nur geliked, sondern auch weiter verbreitet wird. Und das ist genau das, was du erreichen möchtest.

Wie werden deine Kunden an das Unternehmen gebunden?

Nutze Social Media Monitoring Tools um die Inhalte herauszufinden, die deine Follower am meisten interessieren. Übrigens gibt es im Netz auch eine Vielzahl kostenloser Tools, die dir bei dieser Aufgabe helfen. Socialyser oder Buzzsumo sind zwei Beispiele dafür.

Dringen deine Botschaften durch – und begeistern sie so, dass sie geteilt werden?

Die Frage danach, wie deine Botschaften in der Community ankommen, können dir diese Tools übrigens auch beantworten.

Welche Ressourcen stehen für das Social Media Marketing zur Verfügung?

Haben die zuständigen Mitarbeiter dauerhaft genug Zeit, um die Kanäle zu betreuen? Wie schon gesagt, ein schlecht geführter Social Media Account ist viel schlimmer, als gar keiner. Solltest du also schon zu Beginn deiner Social Media Strategie daran zweifeln, dass es langfristig genug Kapazitäten im Unternehmen gibt, lass es lieber gleich bleiben. Oder beschränke dich wenigstens auf Aktivitäten, die du auch langfristig aufrecht erhalten kannst.

Wurden kontinuierliche Schulungen und Weiterbildungen geplant?

Gerade im schnelllebigen Netz musst du am Puls der Zeit bleiben, um interessante Inhalte zu liefern. Regelmäßige Weiterbildungen sollten daher unbedingt zum Social Media Marketing dazu gehören.

Wer produziert diese Inhalte wann?

Natürlich musst du auch klären, wer dafür verantwortlich ist, die Inhalte zu produzieren und vor allem auch, wie diese aussehen sollen. Ein klar definierter Redaktionsplan kann dir dabei helfen.

Auf welchen Social Media Plattformen werden die Inhalte wann verbreitet?

Entscheide dich dafür, welche Netzwerke du nutzen möchtest.
Tipp: Wenn du zu Beginn noch nicht in allen Netzwerken gleichermaßen aktiv sein kannst, hast du trotzdem die Möglichkeit schon einmal passende User-Namen reservieren. Die hast du dann für den späteren Start schon parat.

Werden die Beiträge in Blogs und in den Social Networks koordiniert und wirken sie komplementär?

Auch hier ist ein klar definierter Redaktionsplan wichtig. Achte darauf, dass die Beiträge regelmäßig erscheinen und die Posts nicht völlig verschiedene Meinungen vertreten. Das könnte die Community zu sehr verunsichern und nicht gerade förderlich sein, wenn du als Experte auf dem Gebiet wahrgenommen werden möchtest.

Wie werden die Inhalte in den verschiedenen Medien verbreitet?

Zur Social Media Strategie gehört auch, dass du dir vorab Gedanken darüber machst, wie der Content in den verschiedenen Netzwerken ausgespielt werden soll.

Wie strategisch ist der Themenplan im Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung (Social Media SEO)?

Gerade SEO, also die Optimierung der Inhalte auf bestimmte Suchmaschinen (im deutschsprachigen Raum ist das in der Regel Google), spielt im Netz eine große Rolle. Um eine größere Reichweite zu erzielen, kann es daher sinnvoll sein, die Themen entsprechend auszusuchen. Allerdings sprechen viele Experten sich mittlerweile dafür aus, dass Content mit echtem Mehrwert viel wichtiger für die Bewertung der Suchmaschine ist.

Wie sieht relevanter Content aus?

Noch einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Um Content mit echtem Mehrwert für deine Zielgruppe zu produzieren, musst du

  • auf die Bedürfnisse deiner Follower eingehen und ihnen Content liefern, der sie wirklich interessiert.
  • die Kommunikationsstrategie an das Unternehmen anpassen. Wenn ein extrem konservatives Unternehmen in den Sozialen Medien plötzlich total hip und jugendlich daher kommt, kann das schon sehr befremdlich wirken. Aber nicht nur das. Die eigentliche Corporate Identity wird dadurch zerstört. weil die Community nicht weiß, welches Image denn nun das „echte“ ist. Bleib in deiner Wortwahl und in deinen Posts also immer authentisch und versuche nicht ein bestimmtes aufgezwungenes Bild nach außen zu vermitteln. Das geht meist in die Hose. Kompetenz und Glaubwürdigkeit erreichst du nur mit einer echten Social Media Strategie.
  • ihn gut strukturieren und aufbereiten. Auch die Form des Inhalts ist wichtig. Einen kleinen verpixelten Text werden nicht viele User lesen. Noch dazu darfst du nicht zu viele Infos in den Text packen. Die Sozialen Medien sind hauptsächlich auf die schnelle Unterhaltung ausgerichtet. Texte von der Länge einer Kurzgeschichte werden daher nur selten gelesen.
  • an die Probleme deiner Nutzer anknüpfen und sie dort abholen, wo sie sind. Womit wir wieder beim Thema Mehrwert wären. Nur Content mit echtem Nutzen wird auch bei deinen Nutzern ankommen.
  • Nutzerfragen beantworten. Nutze einige der vorgestellten Tools und du kannst herausfinden, was deine Follower interessiert. Richte dann den Redaktionsplan danach aus.
  • Mehrwert bieten. Man kann es einfach nicht oft genug sagen. Wenn der Content sinnlos ist, wirst du über kurz oder lang deine Anhängerschaft verlieren.
  • inspirieren und zum teilen anregen. Dein Content muss so konzipiert sein, dass er nicht nur deinen bestehenden Usern gefällt, sondern sie auch ihr Netzwerk daran teilhaben lassen. Damit erreichst du nämlich noch einmal eine weitere Zielgruppe  – und diese Art von Social Media Marketing ist wirklich sehr wertvoll.
  • die Besucher deiner Unternehmenswebsite oder deines Social-Media-Accounts mit Storytelling begeisten. Das können extrem emotionale Überschriften ebenso sein, wie starke Reaktionen hervorrufende Bilder (z. B. Ekel, Wut, Lachen, Weinen). Die Kunst des Storytelling besteht darin, aus trockenen Fakten eine emotional berührende Geschichte zu machen.
Twitter Post von Coca-Cola zum Kindness Day 2018
Coca-Colas Twitter Post zum World-Kindness-Day

Welche Arten von Content gibt es?

Der Content, den du mit deinen Followern teilen möchtest, kann ganz unterschiedlich aussehen. Das hat auch einen Grund, denn Posts auf Pinterest unterscheiden sich grundlegend von Posts auf Facebook oder Xing.

  • Social Media Blog: Ist immer noch die wichtigste Kategorie wenn es um Content geht. Such dir beispielsweise einen prägnanten Satz aus dem Beitrag raus und verlinke ihn auf deinen Social Media Profilen.
  • Visual: Ebenfalls sehr wichtig und dem Blog eng auf den Fersen. Solltest du also auch unbedingt im Repertoire haben, wenn du erfolgreiches Marketing in den Sozialen Medien betreiben möchtest.
  • Infografiken: Nicht ganz so wichtig und eher für spezielle Themen geeignet.
  • Memes, GIFs und außergewöhnliche Bilder: Für den schnellen Spaß zwischendurch. Mit dem richtigen Bild kannst du eine sehr große Reichweite erzielen. Übertreibe es aber nicht mit dieser Art von Content, sonst könnte dein Ansehen als Experte leiden.
  • Social Media Video: Auch Videos sind sehr wichtig und werden immer beliebter. Kannst du dir also auch überlegen.
  • Live Video: Hat nicht die gleiche Reichweite wie Videos. Meist nur für einen engen Zuschauerkreis interessant. Solltest du dir daher für später aufheben, wenn du eine große Community hast.
  • Podcast: Ganz nett für Zwischendurch, kann allerdings auch nicht mit einer großen Reichweite überzeugen. Zählt daher auch zu den zusätzlichen Dingen, die du später in Angriff nehmen kannst.

Wann solltest du deine Inhalte am besten veröffentlichen?

Diese Frage richtet sich natürlich danach, wann deine Zielgruppe in den Sozialen Medien aktiv ist. Anfangs wird das vielleicht noch schwierig herauszufinden sein, weil dir die Daten dazu fehlen. Probier einfach unterschiedliche Uhrzeiten aus und finde selbst heraus, wann der Content am meisten Follower erreicht.

Wie oft solltest du Content ausspielen?

Auch diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Auf der einen Seite möchtest du deine Follower natürlich regelmäßig mit neuem Content beliefern, auf der anderen Seite möchtest du sie aber auch sicherlich nicht nerven. Daher gilt auch hier, probieren geht über studieren. Was allerdings nicht bedeutet, dass du keine Tools dafür benutzen solltest.

Schritt 5: Welche Kanäle willst du nutzen?

Um deinen Content sozusagen „unter die Leute“ zu bringen, kannst du im Bereich Social Media alle bekannten Netzwerke verwenden, also beispielsweise Facebook, Twitter, Instagram oder auch LinkedIn. In den folgenden Abschnitten erfährst du, was es mit den einzelnen Kanälen auf sich hat und warum du welchen Kanal für welchen Content nutzen solltest.

Facebook

Bei Facebook handelt es sich um die reichweitenstärkste Social-Media-Plattform, denn sie wird regelmäßig von mehr als 2,2 Milliarden Menschen genutzt (Stand Februar 2019). Ursprünglich als Kommunikationsplattform für Studierende geplant, können heute neben Privatpersonen auch Gruppen, Institutionen, Vereine, Verbände und Unternehmen Facebook nutzen und sich ein privates oder geschäftliches Profil zulegen, Informationen veröffentlichen und mit anderen kommunizieren. Darüber hinaus kannst du als Unternehmen Werbung bei Facebook schalten. Die Tatsache, dass ungefähr 1,6 Milliarden Facebook-Nutzer dort mit einem Kleinunternehmen verbunden sind, zeigt, wie groß die Reichweite ist, wenn du Facebook bei deiner Social-Media-Strategie berücksichtigst.

Twitter

Nicht erst seit Donald Trump ist die 2006 gegründete Plattform ein Ort für Unternehmenswerbung. Twitter wird täglich von etwa 145 Millionen Usern genutzt. Twitter ermöglicht dir über die Tweets die direkte Kommunikation mit potenziellen Kunden. Du kannst unterschiedliche Formate (z. B. zusammengesetzt aus Text, Bild, Video, GiFs oder Memes) für deine Posts verwenden und hast über gut gewählte Hashtags einen Post zu ungeahntem Erfolg führen. Die von deinem Unternehmen auf Twitter abgesetzten Tweets sind öffentlich, du selbst kannst dich an bereits bestehenden Gesprächen beteiligen. Zudem hast du die Möglichkeit, Listen zu erstellen, in denen du beispielsweise alle Kunden aufführst, die am häufigsten mit den von dir verbreiteten Tweets interagieren. Es werden drei unterschiedliche Werbe-Arten angeboten, nämlich gesponserte Tweets, gesponserte Accounts und gesponserte Trends.

Instagram

Die Social-Media-Plattform gibt es seit 2010 und bereits im Jahr 2018 konnte sie über 700 Millionen aktive Nutzer monatlich vorweisen. Instagram erlaubt die Vermarktung von Marken und Produkten in Form von Fotos und Videos. Instagram sollte in deiner Social-Media-Strategie daher unbedingt berücksichtigt werden. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf dem visuellen Content und du kannst die App zu Werbezwecken nutzen, indem du dir ein Business-Profil anlegst. Unter Verwendung der von Instagram seit 2016 zur Verfügung gestellten Business Tools kannst du dein Unternehmen präsentieren und User können direkt Kontakt aufnehmen.

LinkedIn

Die Social-Media-Plattform LinkedIn konzentriert sich darauf, ihren etwa 562 Millionen Usern dabei zu helfen, Verbindungen zu knüpfen und Netzwerke aufzubauen. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist nicht nur deine eigene Liste von Bekannten, sondern die Liste der Kontakte, über die deine Bekannten verfügen. LinkedIn bietet deinem Unternehmen die Möglichkeit, schon vorhandene Kontakte sozusagen „anzuzapfen“ und so über Mundpropaganda neue potenzielle Kunden zu gewinnen. Obwohl die Plattform eigentlich ein Karrierenetzwerk ist, bietet sie inzwischen aber schon wesentlich mehr. Du generierst mit LinkedIn vor allem durch dein gut gestaltetes Unternehmensprofil steigenden Erfolg, dein Profil wird hier zum Marketing-Instrument.

Schritt 6: Wähle ein passendes Social Media Tool

Social Media Tools sind Software-Programme, die dabei helfen können, die von deinem Unternehmen entwickelte Social Media Strategie umzusetzen, zu managen und zu kontrollieren. Der wichtigste Nutzen solcher Social Media Marketing Tools besteht ja darin, dass sie deinem Social Media Team den Arbeitsalltag erleichtern und auf diese Weise Zeitressourcen sparen können. Ihre Aufgabe besteht darin, beispielsweise den Prozess der Auswertung von Marketingkampagnen, die Verwaltung des Contents oder auch Analyse des Follower-Verhaltens zu vereinfachen und zu bündeln. Darüber hinaus sind solche Social Media Tools dazu in der Lage, Abläufe zu automatisieren. Vermutlich fragst du dich jetzt, für welches Tool du dich entscheiden sollst.

Zugegebenermaßen gibt es eine Vielzahl von Social Media Tools. Einige kannst du kostenlos nutzen, andere sind kostenpflichtig. Wenn dein Unternehmen sich durch eine professionelle Social Media Strategie weiterentwickeln möchte, dann musst du damit rechnen, mit einer größeren Zahl verschiedener Tools zu arbeiten, weil du nur auf diese Weise alle Bereiche effizient abdecken kannst, vom Content-Marketing bis zum Monitoring. Damit du die für dein Unternehmen passende Kombination aus unterschiedlichen Tools zusammenstallen kannst, ist es sinnvoll, zunächst ein Anforderungsprofil zu entwerfen. Grundlage für die Auswahl der Tools ist, dass sie zu den Unternehmenszielen passen. Bei durchdachter Auswahl der Tools macht sich nach einiger Zeit ein Workflow bemerkbar und die mit der Social Media Strategie verbundenen Aufgaben lassen sich immer einfacher und effizienter erledigen.

Schritt 7: Die Umsetzung der Social Media Strategie

Die Frage nach der konkreten Umsetzung der Strategie kommt ganz am Ende – und zwar dann, wenn du einen Überblick darüber hast, welchen Content du posten und welche Strategie du verfolgen möchtest.

Wie findest du die passenden Social Media Plattformen?

Um herauszufinden, welche Plattformen die richtigen für dein Unternehmen sein könnten, solltest du dir folgende Fragen stellen:

  • Wen will ich ansprechen?
    Hier haben wir wieder die Frage nach der Zielgruppe. Möchtest du deine aktuellen Kunden bei der Stange halten oder geht es bei deinem Social Media Marketing darum, neue Kunden zu gewinnen.
  • In welchen Social Networks sind meine potentiellen Kunden unterwegs?
    Wenn du die Zielgruppe geklärt hast, musst du herausfinden, in welchen Netzwerken sie hauptsächlich aktiv ist. Denn nur dann kannst du sie auch ansprechen.
  • Welche relevanten Inhalte kann ich bieten?
    Versuche die Themen herauszufinden, die deine Zielgruppe am meisten interessiert. Auch Kommentare der Nutzer oder ein Vergleich mit der Konkurrenz kann Dir dabei helfen.
  • Zu welchem Netzwerk passt dieser Content am besten?
    Der Content sollte so aufbereitet sein, dass er auch zu dem Netzwerk passt. Text auf Instagram ist eher kontraproduktiv.
  • Welche Möglichkeiten und Funktionen bieten die einzelnen Plattformen?
    Beachte bei deiner Content-Strategie auch, welche Inhalte du auf welchen Netzwerken ausspielen kannst.
  • Welche Kanäle sind für die Google-Suche relevant?
    Kanäle, die in der Google Suche erscheinen, kannst du unter Umständen mit Suchmaschinen optimierten (SEO)-Inhalten füllen. Das vergrößert deine Reichweite.
  • Welches Budget habe ich zur Verfügung?
    Die Frage nach dem Budget darfst du natürlich auch nicht vergessen. Videos und Podcasts sind aufwändiger zu produzieren als Texte – und damit auch teurer. Überleg dir daher vorab genau, mit welchem Content du starten möchtest.
  • Habe ich genügend Mitarbeiter, die mich bei der Umsetzung unterstützen können?
    Denk immer daran, dass die Profile regelmäßig gepflegt werden müssen. Ein Kommentar unter einem Post, der mehrere Tage nicht beantwortet wird, gibt kein gutes Bild nach außen ab.
  • Welche Unterstützung benötigen die Mitarbeiter, um die Kanäle zu betreuen?
    Hier solltest du intern klären, welches Vorwissen die einzelnen Mitarbeiter haben, die sich um deine Social Media Strategie kümmern sollen. Aber auch, welches Equipment sie benötigen.

Wie willst du die Strategie implementieren?

Diesen Punkt musst du unbedingt vor dem Start klären. Auch dabei kann dir ein gut konzipierter Redaktionsplan helfen. Wichtig ist dabei aber immer, dass euer Kernthema nicht aus dem Blick gerät. Nehmen wir einmal an, dass ihr als Restaurantbetreiber nun eine Social Media Strategie umsetzen möchtet. Dann solltet Ihr hauptsächlich auf Themen aus diesem Umfeld setzen. Daneben dürft Ihr aber auch allgemeine Ereignisse, wie beispielsweise Weihnachten, Ostern aber auch die WM nicht vergessen. Das alles muss in den Redaktionsplan mit einfließen.

Wie planst du Mitarbeiterkapazitäten und Zeit?

Auch dieser Punkt muss vor dem Start der Strategie klar sein, denn wenn eine Kampagne erst einmal gestartet ist, solltest du sie auch unbedingt bis zum Ende durchführen. Plane also vorab genügend personelle Kapazitäten für dein Social Media Marketing ein.

Am erfolgreichsten lässt sich die Social Media Strategie innerhalb eines Teams umsetzen, wenn du einen Redaktionsplan entwickelt, der die zeitlichen Kapazitäten der Teammitglieder detailliert widergibt und als Zeitgerüst dient. Ein solcher Social Media Redaktionsplan lässt sich leicht in einer Excel-Tabelle geführt realisieren. Mit einem Redaktionsplan stellst du sicher, dass beispielsweise Content nicht nur frühzeitig erstellt und gesammelt wird, sondern dass er auch zum gewünschten Termin veröffentlicht wird. Bezüglich des Contants könnte ein Redaktionsplan also wie folgt aussehen:

  • Thema des / der nächsten Posts
  • Art des Contents, der am jeweiligen Tag veröffentlichen werden soll (z. B. Bild, Video, Meme, GIF oder Quote)
  • Person, die für die Erstellung des Contents zuständig ist
  • Deadline für die Fertigstellung eines bestimmten Contents
  • Kanal bzw. Kanäle, wo der Content zu veröffentlichen ist
  • Verantwortlichkeit für die finale Prüfung und Freigabe von Content
  • Reiter zur Sammlung von Content-Ideen

Vor allem bei der Arbeit als Team ist ein solcher Redaktionsplan bezüglich der Übersicht von größter Bedeutung. Durch ihn lassen sich nämlich doppelt ausgeführte Tätigkeiten verhindern und wertvolle Arbeitszeit einsparen.

Wie kommst du an Reichweite?

  • Paid Advertising: Google und Facebook Ads sind zwei Möglichkeiten, relativ schnell eine relativ große Reichweite zu generieren. Gerade für Einsteiger kann diese Form des Paid Advertising interessant sein, weil du schon mit relativ kleinem Budget eine Anzeige schalten kannst. Neben Google Ads und Facebook kannst du das auch auf Instagram, Snapchat und Twitter.
  • Homepage/ Newsletter: Eine eigene Homepage und/oder ein Newsletter sind ebenfalls dazu da, mehr Reichweite zu erzeugen, allerdings dauert es damit viel länger. Wenn du daher schnell an Follower kommen möchtest, sind die großen Netzwerke eher das richtige für dich.
  • User Generated Content: Diese Art von Reichweite ist sehr wichtig, weil sie so authentisch ist. Gemeint sind damit Bewertungen und Kommentare der Nutzer. Diese Art von Content erhöht die organische Reichweite. Du solltest daher versuchen, deine Nutzer zu Kommentaren und Bewertungen zu ermutigen.
  • SEO: Der Klassiker und nach wie vor gern verwendet. Mit der Optimierung der eigenen Seite und Beiträge für die Suchmaschine kannst du eine größere Reichweite erzeugen. Die Google-Bots crawlen durch deine Seite und bewerten sie. Wenn sie dabei zu einem guten Urteil kommen, wird deine Seite weiter oben in den Suchergebnissen angezeigt. Und ein Platz auf Seite 1 bei Google ist der Traum vieler Unternehmen.

Schritt 8: Social Media Analytics – Prüfe deine Ergebnisse

Natürlich willst du wissen, ob sich dein Einsatz gelohnt hat. Betriebswissenschaftlich gesprochen heißt das ROI oder Return-on-Investment – und den kannst du auf unterschiedliche Arten berechnen. Es kommt nämlich darauf an, welche Kennzahlen für dich relevant sind. Möchtest du die Verkaufszahlen in die Berechnung mit einbeziehen oder sind dir neue Kunden wichtiger? Beides können Ziele sein, die in den ROI mit einfließen. Daher müssen diese Ziele vorab definiert sein. In der Berechnung dürfen natürlich auch die Ausgaben nicht fehlen, die du für dein Social Media Marketing hattest. Dazu gehören beispielsweise Personalkosten, Kosten für Drittanbieter, Kosten für Werbung oder auch für Hard- und Software, die du zusätzlich anschaffen musstest.
Am Ende steht dann eine einfache Formel. Die Einnahmen, die durch das Marketing generiert wurden, werden von den Ausgaben subtrahiert. Wenn du nun das Ganze noch mit 100 multiplizierst und durch die Gesamtausgaben teilst, erhältst du den ROI in Prozent.

Tipp!

Vergiss neben der ganzen Strategieplanung jedoch nicht, deine Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten. Denn als Selbstständiger oder Unternehmer musst du, je nach Höhe deiner Einnahmen, eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung erstellen und beim Finanzamt einreichen.

Schritt 9: Social Media Monitoring

Allgemein gesagt bedeutet Monitoring zuerst einmal nichts anderes, als Zuhören (oder auch Beobachten) dessen, was im Internet geschieht, was andere tun. Dadurch kannst du als Unternehmer sehr viel lernen und dich auf eigene Aktivitäten in sozialen Netzwerken bzw. Online-Medien vorbereiten.

Warum ist das Monitoring so wichtig?

Monitoring bedeutet so viel wie Zuhören. Daher solltest du bei der Entwicklung und Umsetzung deiner Social Media Strategie viel zuhören und beobachten. Erst nachdem du als Unternehmer zugehört und so beobachtet hast, solltest du deine Social Media Strategie entwickeln und loslaufen bzw. auf Social Media Plattformen aktiv sein.

Welche Tools kannst du für das Monitoring nutzen?

Neben dem ROI gibt es noch andere Möglichkeiten, den Erfolg Deiner Social Media Strategie zu überprüfen. Zu den besten Social Media Tools für Monitoring & Analytics gehören:

  • Hootsuite: Damit lassen sich gleich mehrere Profile in den Sozialen Medien betreuen und steuern. Du kannst mit Hootsuite auch Beiträge für bestimmte Uhrzeiten planen, was dir mehr Freiheit für andere Aktivitäten gibt.
  • Brandwatch: Dieses Tool sammelt die Meinungen deiner Zielgruppe zu bestimmten Themen. Damit kannst du also deine Strategie ganz gezielt darauf auslegen, von deiner Zielgruppe angenommen zu werden. Brandwatch kann dir aber vielleicht auch dabei helfen, dein Portfolio anzupassen und zu verbreitern.
  • Echobot: Auch dieses Tool bietet dir Insights zu den Meinungen deiner Follower und der Konkurrenz. Daneben kannst du noch bestimmte andere Auswertungen von Echobot machen lassen.
  • Radarly: Radarly kann dir verraten, wer als Influencer für deine Marke oder dein Produkt taugen könnte. Daneben kannst du auch die üblichen Auswertungen machen. Wenn es bei dir nur um klassisches Social Media Monitoring gehen soll, dürfte Radarly etwas zu umfangreich sein.
  • Audiense: Mit Audiense kannst du deine Aktivitäten bei Twitter auswerten. Du kannst deine Zielgruppe analysieren und verstehen lernen, damit du sie im Folgenden gezielter ansprechen kannst.
  • Talkwalker: Das Highlight von Talkwalker ist, dass du damit neue Themen und damit ganz aktuelle Trends aufspüren kannst. Wenn du schon länger Social Media Marketing betreibst und eine neue Kampagne starten möchtest, kann dir dieses Tool wichtige Anregungen geben.
  • 247-Grad-Connect: Auch dieses Tool kann dir verraten, was gerade die angesagten Themen sind, die im Netz diskutiert werden. Daneben liefert 247-Grad-Connect aber auch einen Content-Planer und Möglichkeiten, das Nutzerverhalten auszuwerten.
  • Buffer: Mit Buffer kannst du deine Postings planen, auf Kommentare und Diskussionen reagieren und die Performance deiner Beiträge messen und analysieren. Für den Start deiner Social Media Strategie ist Buffer sicherlich einen Versuch wert.

Schritt 10: Social Media Strategie anpassen

In der Regel besitzt jedes Unternehmen zumindest eine Vorstellung davon, wie es sich im Internet präsentieren möchte und wie es ihm vielleicht gelingt, neue Kunden für sich und seine Produkte zu begeistern. Mit den hier vorgestellten Tipps ist es dir möglich, deine eigene, vielleicht nur rudimentär vorhandene Social Media Strategie zu optimieren und an die Anforderungen, die von Seiten deiner Mitbewerber und auch vom Markt an dein Unternehmen gestellt werden, anzupassen. Ausgehend von einer detaillierten Analyse des Status Quo, also dem momentanen Ist-Zustand deines Unternehmens in Sachen Social Media kannst du durch entsprechende Maßnahmen und Tools die bereits vorhandene Strategie leicht weiterentwickeln oder auch ganz neu entwerfen.

Beispiel für eine gelungene Social Media Strategie

Du kannst nicht nur mit Humor auf Social Media Kunden ansprechen, sondern auch mit wissenswertem Content. Dafür ist das Unternehmen Sixt ein sehr eindrückliches Beispiel. Davon zeugen die Posts der Autovermietung auf Facebook bzw. Twitter. Sie sind so gestaltet, dass sie Wissenswertes mit einer großen Portion Humor kombinieren. Auf diese Weise bieten sie sehr unterhaltsamen Content, der geleichzeitig aber die Autovermietung als Hauptthema in den Mittelpunkt rückt. Die Unternehmenswebsite bietet auf Instagram eindrucksvolle Bilder. Sixt gelingt es exzellent, zeitnah auf aktuelle Trends und Ereignisse zu reagieren. Dadurch erreichen die Posts eine wirklich beeindruckende Reichweite und sprechen Social Media Nutzer der unterschiedlichsten Generationen an. Sixt beweist mit ihrer Social Media Strategie, dass informative Posts durchaus in der Lage sind, viral zu gehen.

Social Media Strategie Beispiel Sixt
Beispiel der Social Media Strategie von Sixt auf Facebook

Fazit

Social Media Marketing sieht von außen betrachtet vielleicht einfach aus, ist in Wahrheit aber eine ganze Menge Arbeit. Bevor du dich also Hals über Kopf in dieses Thema stürzt, solltest du dich einlesen und klare Ziele definieren. Nichts ist schlimmer, als ein halbherzig und schlecht gemachtes Social Media Marketing, dann solltest du es besser gleich bleiben lassen. Wenn du allerdings Zeit und Geld hast, das Thema richtig anzugehen, kannst du damit langfristig erfolgreich sein.

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